Lebensrisiken: oftmals verkannt, verdrängt, abgeschoben.

Geht es um allgemeine Lebensrisiken, sind die Bundesbürger im Regelfall nur unzureichend durch entsprechende Versicherungsprodukte abgesichert und stehen im Fall der Fälle nicht vor finanziellen Belastungen. So lautet eine wichtige Erkenntnis aus einer aktuellen Studie eines Versicherers in Kooperation mit dem F.A.Z.-Institut und dem Meinungsforschungsinstitut Forsa.

Auch wenn es auf den ersten Blick anders aussieht: 85 Prozent der Befragten decken wichtige bzw. große Lebensrisiken für sich und/oder ihre Angehörigen ab, aber in den meisten Fällen reicht der Schutz (oder die vereinbarte Art des Schutzes) eben nicht aus. Lediglich bei der privaten Unfallversicherung wäre die Mehrheit der Befragten vertraglich abgesichert.

Geht es um die finanzielle (und äußerst wichtige) Absicherung der Arbeitskraft und/oder Altersvorsorge, sieht es schon deutlich weniger positiv aus. Nur jeweils jeder Dritte verfügt demnach über eine steuerlich geförderte Renten-, eine angemessene Berufsunfähigkeits- (BU) oder eine zusätzliche private Rentenversicherung. Auch beim Thema Pflegevorsorge herrscht noch gravierender Nachholbedarf, da es voraussichtlich an keinem vorübergeht, wenn man den Kreis der Angehörigen mit einschließt. Dennoch haben erst 27 Prozent eine entsprechende zusätzliche Versicherung abgeschlossen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, (zu) viele setzen für den Ernstfall noch darauf, dass der Staat einspringt – doch dieser wird zukünftig seinen Leistungsumfang immer mehr reduzieren. Eigeninitiative ist also gefragt – genau wie eine individuelle Beratung. Wir sind für Sie da!

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